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Die Voraussetzung für solche Lässigkeit ist die Überzeugung, dass die gesellschaftliche Sphäre, in der sich Guttenberg seine Verfehlungen hat zuschulden kommen lassen, insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Und das heißt nicht nur, dass es in Deutschland Wichtigeres gibt als Wissenschaft. Sondern es heißt auch, dass Wissenschaft so unwichtig ist, dass man dort krumme Touren drehen kann, ohne in den Sphären, die wirklich wichtig sind, Konsequenzen befürchten zu müssen.
— Thomas Steinfeld in der SZ über “die Geringschätzung der Wissenschaft…, die sich im Umgang der Politik mit der Angelegenheit [von Guttenbergs Plagiaten] offenbart” im Perlentaucher: “Heute in den Feuilletons vom 25.02.2011”.