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Aug
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Stellen wir uns also eine Veranda vor, wo man unter heißer Sonne im Schatten sitzen kann, eine Veranda wie in John Fords Two Rode Together, wo James Stewart die Füße auf die Brüstung gelegt hat, dem Treiben im Ort zusieht und sein Bier trinkt, das ihm unaufgefordert gebracht wird. Wenn es ein Bild dafür gibt, wie es im Himmel sein müßte, dann dieses. Den Stuhl zurückgekippt, die Beine hochgelegt, den Hut über die Augen gezogen – und ab und zu ein kühles Bier. Auf dieser Veranda über der Welt wird James Stewart nun sitzen, sich ab und zu einen Schluck genehmigen und unserem Treiben zusehen. Das wäre schon ein ziemlicher Trost. Denn einen besseren Engel können wir uns nicht wünschen.
Michael Althen zum Tod von James Stewart in der Süddeutschen Zeitung am 04.07.1997